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Armenhilfe

Wenn Helfer Hilfe brauchen

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A Georgij Goletiani
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Trotz dem Engagement vieler Diener Gottes gibt es viel Anfechtung. Zewde ist eine eifrige Schwester, die vieles durchgemacht hat und nun Hilfe benötigt. Hier ist ihre Geschichte.

Zewde ist in Welo geboren, einer wunderschönen Provinz in Nord Äthiopien. Der Stamm der Amharer ist dort am meisten, daher steht Welo unter orthodoxem Einfluss. Zewde wurde schon als junges Mädchen, mit gerade 12 Jahren zwangsverheiratet. Das ist in Äthiopien nicht unüblich. Nach einem Jahr Ehe ertrug Zewde es nicht mehr mit ihrem Gatten. Sie verließ ihn und fing an als Massörin zu arbeiten für etwa 6 Jahre.

 

Als die Zeit verging, zog sie nach Dire Dawa um in einer Textil-Fabrik zu arbeiten, da man dort bessere Chancen hat um über die Runden zu kommen. Dort traf sie einen Mann, der sie heiraten wollte. Sie nahm den Antrag an und heiratete diesmal freiwillig nach eigenem Entschluss. Nach einem Jahr der Ehe bekehrte sich Zewde und das Glück schien endlich auf ihrer Seite zu sein. Ihr neuer Mann jedoch gefiel das überhaupt nicht, dass nun Jesus die erste Stelle bei seiner Frau ist und nicht mehr er selbst.

 

Nach vielen Streitereien hat ihr Mann sie aus dem Haus verstoßen. Zewde war wieder auf sich allein gestellt. Sie hatte noch zwei jüngere Schwestern in Welo und versuchte sich ihrer Familie wieder anzuschließen. Da fing sie wieder an in einer Fabrik zu arbeiten. Als sie wieder auf den Füßen stand, kam die nächste Hiobsbotschaft. Ihre Schwestern wurden krank und waren HIV-positiv. Als ob das nicht schon genug war, verletze sie sich bei der Arbeit so sehr, dass sie bleibende Schäden an ihrer Hand hatte und nicht mehr arbeiten konnte.

 

Zewde wurde alles zu viel. Obwohl sie sich bekehrte, schienen die Probleme nicht aufzuhören. Eines Tages lernte sie die Mission kennen. Sie war begeistert, was Gott durch so viele Geschwister bewirkte und wollte an dieser Arbeit teilhaben. Sie war bereit alles zu tun, nur um Gott zu dienen trotz ihrer Schicksalsschläge. Zewde war bereit die einfachsten Arbeiten zu verrichten. Allein wegen ihrer körperlichen Beschwerden musste sie jedoch paar Gänge zurückschalten. So fing an in Dire Dawa, in einem unserer Gebiete, zu putzen. Selbst diese Tätigkeit hat ihr Freude gemacht, da es für den Herrn war. Leider schaffte sie es nicht durch ihre Verletzung lange durchzuhalten. Dieser Eifer hat uns jedoch beeindruckt.

 

Die Frau tat uns so leid, dass wir sie in unserem Armenhilfeprojekt unterstützen wollten. Obwohl ihr die Mittel fehlen Gott körperlich zu dienen, sehen wir doch ihr Engagement für sein Reich. Wenn Kinder Gottes sowas durchleben und trotzdem Gott dienen möchten, dann ist das eine edle Einstellung. Daher wollen wir sie unterstützen, um ihr Trost zu schenken genauso wie der Herr auch uns tröstet bei all unseren Kämpfen.

 

2 Kor. 1,3-4 Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes,der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.

 

Wir freuen uns auf euer Feedback und euer Gebet für Zewde.

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