Hara – Ziel meiner ersten Missionsreise Teil 2

Hara, in diesem kleinen, unbedeutenden Bauerndorf zwischen Bedessa und Asebe Teferi (nicht zu verwechseln mit der berühmten Stadt Harar), wollte ich 1994 mit der Missionsarbeit in Äthiopien beginnen.

Ein schwerer Weg lag vor ihm. Endashaw kam aus der orthodoxen Kirche, die bald von seiner Bekehrung hörte und ihn zu verfolgen begann. Es ist unfassbar, welchen Anfeindungen Endashaw ausgesetzt war, bis sie ihn zum Schluss mit Knüppeln verfolgten, um ihn zu erschlagen. Doch seine Verfolger stürzten immer wieder zu Boden, und keiner konnte Endashaw einholen. Durch dieses Erlebnis bekehrte sich als erstes Endashaws Bruder. Ganz plötzlich verstarb dann ihr Vater, und die Orthodoxen verweigerten beiden Brüdern, an der Beerdigung teilzunehmen. Das waren die schlimmsten Momente für Endashaw, der von seinen eigenen Leuten wie der ärgste Feind behandelt wurde. Genau in diesen Tagen aber machte sich unser – Evangelist Wendwessen auf, sein Versprechen mir gegenüber wahr zu machen und Hara zu besuchen. Er hörte zu seinem Erstaunen, hier sei ein Christ am Ort, der aber sehr verfolgt würde, und so fand er Endashaw und auch seinen Bruder. Sie waren ganz verlassen. Wendwessen kümmerte sich zunächst um die beiden Brüder, stärkte und ermutigte sie, und wir können uns vorstellen, was das den beiden bedeutete. Es war wie Balsam auf die Seele! Mit neuem Schwung machte sich Endashaw auf, und gemeinsam mit Wendwessen besuchte er mehrere Familien im Ort, um ihnen Zeugnis von Jesus zu geben. In diesen Tagen fanden 7 Menschen zu Christus, der Grundstein zur Gemeinde in Hara war gelegt!

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