Sina – Kampf gegen den Krebs

Sina bekam vor zwei Jahren eine schwere Diagnose – Krebs. Wir möchten von ihrem zweijährigen Kampf gegen den Krebs berichten.

Sina ist eines unserer Patenkinder. Im Januar 2018 bekam Sina die schwere Diagnose Krebs. Auch wir als Mission wurden sofort benachrichtigt und es erschrak uns sehr, als uns der Arzt berichtete, dass der Krebs sich in ihrer Gebärmutter ausgebreitet und sich mehrere Tumore gebildet hatten. Damals war Sina gerade einmal vierzehn Jahre alt.

Wir beteten als Mission viel für Sina und auch ihre Paten schlossen sich unseren Gebeten um Heilung an. Innerhalb der nächsten zwei Jahre musste Sina mehrere Chemotherapien und zwei große Operationen über sich ergehen lassen. Körperlich baute Sina dadurch ab. Sie verlor nicht nur einen großen Teil ihrer Haare, sondern auch viel Gewicht. In den Operationen wurde Sina die Gallenblase entfernt und auch an ihrer Gebärmutter wurde operiert, um die Tumore zu entfernen.

Was uns jedoch besonders wunderte, war aber der Umgang von Sina mit ihrer Lebenssituation. Trotz ihrer körperlichen Schwäche kämpfte sich Sina jeden Morgen zur Schule. Sie lernte fleißig und legte ihre Operationen extra in die Sommerferien, damit sie keine langen Fehlzeiten haben musste. Von ihren Noten wurde Sina etwas schwächer, doch sie schaffte es im vergangenen Sommer trotzdem mit einer guten 2 im Durchschnitt, in die neunte Klasse versetzt zu werden.

Auch in ihrem Glauben an Jesus Christus wuchs Sina in diesen zwei Jahren. Es gab Tage, an denen sie Gott fragte: „Warum?“, doch sie hielt fest an ihrem Herrn und wurde zu einer starken Nachfolgerin Christi, die auch in Krankheit nicht ins Wanken kam. Im vergangenen halben Jahr konnte sich Sina von ihrer letzten Operation gut erholen. Sie muss nun keine weiteren Behandlungen mehr durchmachen, sondern wird nur noch regelmäßig untersucht. Unsere Gebete wurden erhört; Sina durfte Heilung erfahren. Preisen wir Gott dafür! Wir dürfen uns Sina aber auch als Vorbild für unser Glaubensleben nehmen.

Gott führt uns als seine Nachfolger auch in schwere Zeiten. Zeiten der Krankheit, Trauer oder der Ausweglosigkeit. Halten wir in diesen Zeiten an ihm fest und werden wir im Gebet nicht müde. Er kann noch heute Großes an uns tun!

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