Über die Not hinwegsehen

Auf der ganzen Welt leiden Menschen Not. Wie gehen wir damit um?

Immer wieder kommt man mit Menschen ins Gespräch, die mehr über unsere Arbeit in Äthiopien wissen möchten. Wenn sie hören, dass wir mit armen Menschen zu tun haben, huscht ein mitleidiger Blick über ihre Gesichter. Sie sind bestürzt über die Armut, die es auf dieser Welt gibt und gleichzeitig sind sie dankbar, dass es ihnen selbst so gut geht… Die Reaktionen auf diese Gefühle sind jedoch sehr unterschiedlich. Es gibt Menschen, die daraufhin sofort bereit sind, etwas gegen die Armut zu unternehmen und anfangen, einem armen Menschen unter die Arme zu greifen. Dann gibt es aber auch Menschen, die zwar traurig sind, dass es so viel Leid gibt, und auch sehr nette Worte finden, aber nichts dafür tun, dass sich diese Situation ein klein wenig ändert.

Beim Bibellesen bin ich vor kurzem über eine Stelle im 2. Kapitel des Jakobusbriefes gestoßen: 

„Wenn ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und Mangel hat an täglicher Nahrung und jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat – was hilft ihnen das?“ (Vers 15+16)

Versteht mich bitte nicht falsch. Wir als einzelne Personen können nicht jede Not lindern, von der wir etwas hören; das müssen wir auch gar nicht. Die Frage, die wir uns jedoch stellen sollten ist, tun wir überhaupt etwas gegen die Not auf dieser Welt oder gehören wir noch zu den Menschen, die selbst noch keine Hilfe sind?

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