Einige Bilder von unserer Arbeit...

Die Familie hinter dem Missionswerk

Wir möchten euch von der Familie hinter dem Missionswerk berichten. Wie fing alles an? Und welche Entwicklungen durften wir in den letzten Jahren durch Gottes Hilfe erleben?

So gehet nun hin...

Wir haben vor nun schon 26 Jahren den Ruf von Gott erhalten, in die Mission nach Äthiopien zu gehen. Dabei nahmen wir den Vers aus Matthäus 28,19 für uns in Anspruch, und die erste Missionsreise von Shimeles beinhaltete erst einmal nur das „hingehen“. 1990 hat sich Shimeles Retta mit seiner Frau Jutta zum lebendigen Glauben an den Herrn Jesus Christus bekehrt. Sie lebten damals in Warendorf (Deutschland), wo sie sich einer mennonitischen Gemeinde anschlossen. Ein lieber Bruder im Herrn, Daniel Janyen, wies Shimeles darauf hin, dass es in Äthiopien mennonitische Gemeinden geben müsste. So wurde das Interesse für die Mission bei dem Ehepaar geweckt. Auch die Verwandtschaft von Shimeles, die Jesus nicht kannte, sollte von Jesus erfahren können. Somit wagte Shimeles mit Bruder Heinrich 1994 den Flug nach Äthiopien. Es vergingen zwei Wochen, wo sie Dank Gottes Führung mennonitische Geschwister in Äthiopien fanden, die Meserete Kristos Church. Eine Zusammenarbeit wurde von beiden Seiten gern in Anspruch genommen, und so begann die Mission in Äthiopien, erst einmal klein und unscheinbar. Heute sind 480 einheimische Evangelisten in Gemeinde und Gemeindegründungen als Hirten für die Schafe eingesetzt. Für ihre regelmäßige geistliche Zurüstung wurde ein Bibelcenter gebaut, in welchem seit vier Jahren verschiedene Schulungen durchgeführt werden. Neben der evangelistischen Tätigkeit entstanden auch eine Patenkinder-Projekt mit heute 1.000 Kindern sowie ein Armenhilfe-Projekt mit 129 Bedürftigen. Alles wird von einzelnen Geschwistern im Rahmen von Patenschaften getragen.

…und machet zu Jüngern alle Völker…

Als Missionsleiter war es Shimeles immer wichtig, die eigene Komfortzone zu verlassen und als Missionswerk neue Herausforderungen anzunehmen. So zeigte Gott ganz deutlich, dass die Mission weiter ausgebreitet werden sollte. Viele unterschiedliche Stämme wurden durch einheimische Missionare mit der Guten Botschaft erreicht, darunter z. B. Oromos, Tigres und Somalis aber auch Naturstämme, die im Süden in Äthiopien abgeschottet von der Zivilisation leben, so z. B. die Surma. Dadurch kamen Menschen, unter Muslimen, koptisch-orthodoxen Christen aber auch Animisten zum lebendigen Glauben an Jesus Christus. Es wurden Gemeinden gegründet, die wuchsen und eigene Missionare aussandten. Somit entstand ein Netz von Gemeinden, denen die Mission unter den eigenen Landsleuten ein Herzensanliegen wurde. Auf diese Weise entstand das Evangelistenprojekt, die erste Säule der Mission. Durch die Gemeindegründungsarbeit fiel auf, dass eine Gruppe von Menschen in Äthiopien ganz besonders vernachlässigt wurden – die Kinder. So entschieden wir uns dazu, ein Patenkinderprojekt aufzubauen, um den hilflosesten aus der Gesellschaft eine Chance geben zu können. Neben den Patenkindern wurde das dritte Standbein der Mission, aufgebaut, die Armenhilfe, die sich ganz besonders um die alten, behinderte und kranken Menschen Äthiopiens sorgt. Auf diese Weise wuchs die Mission nicht nur geographisch, sondern auch in den Tätigkeitsfeldern. Menschen aus unterschiedlichen Stämmen, unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen sollten durch das Evangelium die Chance zu einem Neuanfang haben.

…und tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes…

Auch den dritten Teil des Verses nahmen wir wörtlich. An manchen Orten in Äthiopien ließen sich ganze Dörfer auf einmal taufen. Gemeinsam entscheiden sie sich, Jesus nachzufolgen und bezeugten dies vor den Menschen um sie herum.

…und lehret sie alles halten was ich euch befohlen habe.“ Mt. 28,19-20a

Zur Taufe gehört auch die regelmäßige Schulung der Neubekehrten. Denn so schnell überkam sie die erste Euphorie, doch fremde Lehren blieben nicht lange außerhalb der Gemeinden und wurde zu einer ernstzunehmenden Gefahr. Somit ist es uns als Missionswerk sehr wichtig, in den Gemeinden Lehrer auszubilden, die für eine gesunde Lehre sorgen. Um den Evangelisten, Bibellehrern und Kindermissionaren eine gute biblische Ausbildung ermöglichen zu können, bauten wir innerhalb von sieben Jahren das Bibelzentrum. Dadurch können wir die Schulungen als Missionswerk für viele äthiopische Vollzeitdiener möglich machen.

Freundeskreis

Ohne unseren Freundeskreis wäre die Arbeit in Äthiopien nicht möglich. In ganz Deutschland gibt es Gemeinden, die unsere Arbeit mit Gebet und Gaben tragen. Hinzu kommen die vielen Paten, die Patenkinder, Evangelisten oder armen Menschen aus dem Projekt Armenhilfe treu unterstützen. Wir freuen uns darüber, dass unser Freundeskreis stetig wächst und möchten an dieser Stelle auch für die treuen Gebete und Gaben danken.

Die Familie hinter dem Missionswerk

Wir als Evangeliums-Mission Äthiopien e. V. zeichnen uns dadurch aus, dass es ein Missionswerk ist, das von Deutschland aus koordiniert und durch den Missionsleiter Shimeles Retta geleitet wird. Um dies zu ermöglichen, braucht es ein gut funktionierendes Team in Äthiopien und eines in Deutschland, die miteinander in Kontakt stehen und ein und dasselbe Ziel verfolgen, nämlich Mission in Äthiopien möglich zu machen. Unser deutsches Team besteht aus fünft Mitarbeitern, Shimeles und Jutta Retta (mitte), Renate Retta (links) und Georgij und Sarah Goletiani (rechts).

Aktuelles über uns

Danke an alle Geschwister im Herrn!

Die Meserete Kristos Church, mit der wir arbeiten, hat uns einen Dankbrief überreicht, den möchte ich an euch weitergeben. Da fehlen zwar noch mehrere Gebiete,…

Mit einer Spende mithelfen...

Helfen zu können ist etwas Großartiges. Was die Unterstützung von Evangelisten und anderen hilfsbedürftigen Menschen in Äthiopien angeht, übersteigt der Bedarf unsere finanziellen Möglichkeiten. Deswegen sind wir auf Mithilfe angewiesen. Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende.

Evangeliums-Mission Äthiopien e.V.