Wenn Hilfsbedürftige helfen

Wir möchten euch eine Familie vorstellen, die trotz ihrer eigenen Not, Kindern hilft. Wir ist das möglich?

Fekade und Beyene sind ihr Leben lang aufopfernde Diener Gottes. Sie lernten sich als Jugendliche in ihrer Heimatgemeinde kennen, heirateten und entschieden sich dafür, in den Vollzeitdienst zu gehen. Beyene gründete eine Gemeinde in Shambu, einem armen Bauerndorf in Äthiopien und seine Frau baute eine Kindergruppe in der frischen Gemeinde auf, um auch den Kindern Gottes Wort nahe zu bringen. Durch ihren Dienst kamen viele Erwachsene und auch Kinder zum lebendigen Glauben an Jesus Christus.

Gott erfüllte Beyenes und Fekades eigenen Kinderwunsch jedoch all die Jahre nicht. Dies machte sie zwar zeitweise traurig, doch sie waren dadurch umso mehr in der Lage, aufopfernd für ihren Herrn zu dienen. Heute weiß das Ehepaar, warum Gott ihren Wunsch nicht erfüllte. Er hatte noch einen viel größeren Plan mit ihnen.

 

Bei einem schlimmen Unfall kam nämlich ein Ehepaar mit drei eigenen Kindern aus Shambu ums Leben. Es blieben drei traurige Kinder zurüc, Kinder, ohne Familie, ohne Lebensfreude und ohne Hoffnung. In seiner Not kam Meresa, der älteste der Kinder, zu dem großen Gemeindehaus, denn er hatte gehört, dass Obdachlose dort eine vorübergehende Obhut finden. So standen plötzlich drei Kinder vor Beyenes und Fekades Haustür. Die Kinder waren sehr verwahrlost und zeigten mehrere gesundheitliche Probleme auf. Es war für Beyene und Fekade keine Frage, die drei lieben Kinder sofort aufzunehmen.

So fanden Meresa und seine beiden Geschwister ein Zuhause. Es war eine Herausforderung für Beyene und Fekade, die seelische Not ihrer Kinder aufzufangen, sie zu versorgen und ihnen Jesus lieb zu machen. Doch sie taten ihr Bestes und konnten die Kinder in Liebe großziehen.

 

Meresa ist nun in unserem Patenkinderprojekt, da Beyene und Fekade finanziell an ihre Grenzen kommen. Sie bereuen es nicht, die drei Kinder aufgenommen zu haben, doch baten sie uns um Hilfe, damit sie den Kindern auch die Schule finanzieren können. Meresa wartet noch auf einen Paten und ist auch auf unserer Webseite zu finden. Wenn Sie sich vorstellen können, den lieben Jungen durch eine Patenschaft zu unterstützen, melden Sie sich gern bei uns.

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Helfen zu können ist etwas Großartiges. Was die Unterstützung von Evangelisten und anderen hilfsbedürftigen Menschen in Äthiopien angeht, übersteigt der Bedarf unsere finanziellen Möglichkeiten. Deswegen sind wir auf Mithilfe angewiesen. Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende.